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    Verein Furka Bergstrecke - Sektion Stuttgart e. V.

 

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Sektionsausflug 2015 zur Furka

Reisepläne

Zur Feier unseres 25-jährigen Jubiläums führte uns unser Sektionsausflug diesmal zur Furka - wohin auch sonst? Das Interesse war groß, alle Plätze im Bus waren besetzt und einigen Interessenten mussten wir - leider - absagen.

Freitag

Am Freitag, den 12. September 2014 trafen wir uns am Interims-ZOB in Stuttgart-Vaihingen. Es regnete und wir warteten im Schutz des Wartehäuschens auf unseren Ulf mit seinem Bus, der auch pünktlich kam.

Nachdem 51 Reisende und ihr Gepäck verstaut waren, ging es los in Richtung Süden. Am Bahnhof der Sauschwänzlebahn in Blumberg gab es das traditionelle Vesper. Dabei war die Bahn zu bewundern, die während unseres Aufenthalts dort ihre Fahrt begann. Es handelte sich um die preußische P8 "Posen" (2455), die an dem Tag dort Dienst tat.

Gestärkt ging es weiter nach Aarau. Dort besuchten wir die Sektion Aargau und insbesondere ihre Wagenwerkstatt. Wir wurden herzlich begrüßt und erst einmal auf der "Piazza Furka" verpflegt. Anschließend gab es einen Vortrag über die Wagenwerkstatt im Allgemeinen. Danach wurden wir durch die Werkstatt geführt und uns die verschiedenen Arbeiten bei der Restaurierung bzw. der Rekonstruktion eines Wagens an den jeweiligen Arbeitsplätzen erläutert. Es war sehr interessant und manchem ist hier klar geworden, was in so einem Waggon alles an Arbeit und Handwerkskunst steckt.

auf der Piazza Furka in Aarau
 
auf der "Piazza Furka" in Aarau

Nach einer abschließenden Präsentation über den Bau der Wagen B 2206 und B 2210 setzten wir unsere Reise fort. Über den Brüningpass, vorbei an Meiringen und Innertkirchen ging es den Grimselpass hinauf. Das Wetter war nicht mehr ganz so regnerisch, statt dessen erreichten wir die Wolken, so dass wir wenig von unserer Umgebung sehen konnten. Das änderte sich aber auf der Passhöhe - von dort konnte man nach Gletsch hinuntersehen!

Unsere weitere Fahrt führte uns über Gletsch und den Furkapass nach Andermatt, wo wir unsere Quartiere bezogen.

Samstag

Das Wetter sah schon viel freundlicher aus. Am Vormittag waren verschiedene Aktivitäten möglich, der Bus brachte die, die es wollten nach Gletsch. Und ab der Furka-Passhöhe war endgültig herrlichster Sonnenschein, was auch den Rest unserer Reise so blieb.

Eine Gruppe ging zum Fotostandpunkt über dem Kehrtunnel zum Fotografieren. Zurück gingen sie über die Straße. Am Bahnübergang ging plötzlich die Schranke zu. Seltsam - ein fahrplanmäßiger Zug konnte das nicht sein. Egal - erwartungsfroh wurden wieder die Fotoapparate in Anschlag gebracht. Es kam aber kein Zug! Da hatte wohl jemand bei seinem Streifzug rund um dem Übergang die Schranke unwissentlich ausgelöst.

Zwei gingen den Gletschboden-Spaziergang und am Ende ging ein Wanderstiefel kaputt - so sehr, dass man nicht darin zurücklaufen konnte. Die Furkafreundin entschied sich, barfuß zurückzugehen.

Eine ander Gruppe wanderte von Gletsch nach Oberwald, noch andere genossen den Gletschboden, die Wasserkraftwerke, den Info-Point,... An der Furka wird es nie langweilig!

Von Gletsch nach Oberwald brachte uns unser Bus, der dann in Oberwald blieb - er hatte sich eine Pause ja auch redlich verdient. Wir hingegen fuhren mit der MGB durch den Basistunnel nach Realp.

Am Nachmittag trafen sich alle in Realp für die Fahrt mit unserer Bahn. Auch diejenigen, die diese Fahrt schon oft vorher erlebt haben, waren wieder genauso beeindruckt wie jedesmal - die Landschaft, die Bahn, es ist einfach einmalig.

In Oberwald stiegen wir alle wieder in den Bus um weiter die Landschaft zu geniessen. Es ging über den Nufenen- und den Gotthard-Pass zurück nach Andermatt.

Sonntag

Am Sonntag mussten wir zeitig los, wir hatten ja noch ein längeren Weg vor uns. Als erstes gab es eine spontanen Programmänderung bzw. eine Wegänderung: anders als geplant fuhren wir die Schöllenenschlucht hinunter und dann über die Axenstraße, Sattel, Einsiedeln, Pfäffikon, Walensee Richtung Rhein. Unser Ziel war die Bregenzerwaldbahn in Bezau. Dort trafen wir auf die Verkehrsfreunde Stuttgart. Mit einem Zug der Bergenzerwaldbahn fuhren wir nach Schwarzenberg und zurück.

Bregenzerwaldbahn
 
die Bregenzerwaldbahn

Der Heimweg führte uns via Pfändertunnel, Lindau, Ravensburg zum Abendessen in Riedlingen-Bechingen im Gasthaus "Neuhaus". Über Zwiefalten und Reutlingen kamen wir mit vielen neuen Eindrücken zurück nach Stuttgart.

 

6. Januar 2015

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